Was ist denn "gute" Musik?

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Beitragvon enroe » 6. Jun 2008, 20:53

x="MauiB":x Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit. Gute Musik ist wenn man sich zufrieden zurück lehnt und vom ersten Tackt bis zum Letzten genießt! Meine Meinung x/quote:x

:shock:
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Beitragvon enroe » 19. Sep 2008, 18:43

Zum Thema "x:x von x/b:x":

Einerseits hast Du, MauiB, natürlich recht: Jede Art von Kunst, so auch Musik, eignet sich nicht zum Vergleichen - ja ist dafür gar nicht geschaffen, da ja gerade die Einzigartigkeit das Kunstwerk oder den Song ausmacht.

Deshalb: Anhören, Genießen, Entspannen ...

Andererseits: Als Songwriter und Performer fragt man sich immerzu, wie man noch besser wird, was man von anderen lernen kann - und da vergleicht man dann doch irgendwie ... so ist es dann in der Realität.

Mir geht es so, dass ich natürlich meine Songs - ohne Vergleich - einfach so gut finde - als Ausdruck von Gedanken, Stimmungen, Lebensgefühl - aber im Hinterkopf doch manchmal vergleiche - und meistens positiv erstaunt, überrascht bin, wie gut andere ein Feeling zu Ausdruck bringen. Das prägt mich dann auch ein bißchen und ich kann vielleicht einiges lernen, mitnehmen - Vergleiche beeinflussen mich auf jeden Fall.

Was meint Ihr? Vergleicht ihr niemals?
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Black Cats
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musik

Beitragvon Black Cats » 8. Mär 2009, 17:48

Gute Musik muss man nicht nur hören man muss sie Fühlen können das finde ich Wichtig an musik.... Es gibt vieles das gut klingt aber nur wenig das sich auch gut anfühlt und einem Gänsehaut oder Euphorie oder sonstige gefühle vermittelt... Meine Meinung :) was denkt Ihr dazu?

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Re: musik

Beitragvon enroe » 20. Mär 2009, 22:10

x="Black Cats":x Musik muss man nicht nur hören man muss sie Fühlen können das finde ich Wichtig an musik.... Es gibt vieles das gut klingt aber nur wenig das sich auch gut anfühlt und einem Gänsehaut oder Euphorie oder sonstige gefühle vermittelt... Meine Meinung :) was denkt Ihr dazu?x/quote:x

Genau - da kann ich Dir voll zustimmen: Es geht um das Gefühl! Und das ist dann natürlich subjektiv ... die Frage ist nur, wo kommt dieses Gefühl her - wieso bekommst Du beim Song XXX eine Gänsehaut? Warum nicht bei Gildo Horn etwa?
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The Bassmentfactor
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Beitragvon The Bassmentfactor » 23. Mär 2009, 11:21

Warum sollte man vergleichen? Man sollte einfach loslegen und versuchen das wiederzugeben, was man gerade fühlt oder denkt oder wie auch immer. Nur so kann man sich selbst gut "verpackt" darstellen.
Deshalb möchte ich auch gar nicht sagen, was "gute" Musik ist (denn diese gibt es pauschal nicht im Handel zu erwerben :) ), aber wenn mich jemand fragt bei welcher Musik ich ins "schwärmen" komme kann ich nur sagen: Dream Theatre!!! Hier vor allem die Alben zwischen 1997 - 2003/04! Guter Drive, Power und mit viel Gefühl und Könnnen gemacht.

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Beitragvon Edewolf » 23. Mär 2009, 17:45

Manchmal stolpere ich über ein Stück, das mich einfach vom Stuhl haut. So kürzlich "I got a Woman" vom John Mayer Trio. Kann man auf Youtube sehen. Das ist zwar nix wirklich Neues, aber es grooved dermaßen, dass ich es immer wieder hören muss. Das ist dann in diesem Moment gute Musik für mich.

Es hat auch was mit Qualität zu tun: Die drei Jungs vom John Mayer Trio (John Mayer, Steve Jordan, Pino Palladino) sind erstklassige Musiker, aber keiner (außer vielleicht John als Frontman) tut sich durch sportliche Einlagen hervor. Jeder bringt sein Können ein, damit es "gute Musik" wird. Und dann wird es gute Musik. Ob man die mag, ist dann wieder ein Frage des Geschmacks, und über den kann man streiten, lohnt sich aber nicht.

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Beitragvon The Bassmentfactor » 15. Jun 2009, 14:58

x="syna":x="The Bassmentfactor":x sollte man vergleichen? Man sollte einfach loslegen und versuchen das wiederzugeben, was man gerade fühlt oder denkt oder wie auch immer. Nur so kann man sich selbst gut "verpackt" darstellen.
... x/quote:x

Das ist schön gesagt - das ist ja eigentlich die Definition für einen "Künstler"! :Dx/quote:x


Lässt sich das trennen?! ;)

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Beitragvon The Bassmentfactor » 8. Jul 2009, 09:43

Genau so sehe ich das ja auch, ansosnten würde sich die Musik auch nicht so vielfälltig zeigen.

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Beitragvon enroe » 27. Mai 2010, 12:12

x="Edewolf":x stolpere ich über ein Stück, das mich einfach vom Stuhl haut ...

Es hat auch was mit Qualität zu tun: Die drei Jungs ... sind erstklassige Musiker, aber keiner ... tut sich durch sportliche Einlagen hervor. Jeder bringt sein Können ein, damit es "gute Musik" wird. Und dann wird es gute Musik. Ob man die mag, ist dann wieder ein Frage des Geschmacks, und über den kann man streiten, lohnt sich aber nicht.x/quote:x

Ja, es gibt Songs, die diese "Magie" haben.

Aber trotzdem gibt es unterschiedliche Konzepte für Musik: Einige machen Musik, die "Stimmung" bringen soll, oder die "spektakulär" ist, oder provozierend minimalistisch - oder die "diese Magie" hat.
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Beitragvon rockröhre » 7. Jul 2010, 14:18

ich finde gute musik hat auch was mit können zu tun und nicht nur mit amcomputerperknopfdruckschnellzusammenschmeißen. es geht mir jetzt auch nicht darum eine bestimmte musikrichtung schlecht zu machen aber es fällt schon auf wieviele lieder nicht mehr richtig eingespielt werden. schade.

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Beitragvon tomweese » 19. Jul 2010, 13:53

x="rockröhre":x finde gute musik hat auch was mit können zu tun und nicht nur mit amcomputerperknopfdruckschnellzusammenschmeißen. es geht mir jetzt auch nicht darum eine bestimmte musikrichtung schlecht zu machen aber es fällt schon auf wieviele lieder nicht mehr richtig eingespielt werden. schade.x/quote:x

ja, da stimme ich voll und ganz zu, einfach am knöpfchen drehen, damit alles passt, ergibt zwar vielleicht gute aufnahmen, aber sobald die band auf der bühne steht, sollte sie was können.
Musik, Musik, Musik...

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Beitragvon roxyfoxy » 2. Aug 2010, 11:42

@ tom: dito

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Beitragvon Losmios » 8. Sep 2010, 13:37

Für meinen Teil ist es in der tat so, das ich komplett die Umgebung, sprich die klampfe, base-line und und und, mit einem Proggie "simuliere", was aber nicht heißt das ich kein Instrument beherrsche, sondern die Vorteile darin seh. Auch wenn ich Gitarre spiele , fehlt mir immernoch ein Drummer, Lead-Gitarrist, Bassist usw.. Dennoch heißt das nicht, das ich deswegen keine Musik produzieren bzw. realisieren kann und bin sehr froh, das es entsprechende Software und Hardware gibt mit der man arbeiten kann.. Außerdem ist ja alles mittlerweile Digital bearbeitet, oder nicht? Bei einem Film sagt auch keiner boaah zu viel digital bearbeitet...

Nun back to topic

Es ist in der tat sehr schwer musik zu bewerten, es macht keinen unterschied wie "professionell" etwas ist, oder wie sie gemacht wird / wurde... wenn sie zu deiner stimmung, deiner einstellung, deinem stil und deiner persönlichkeit passt, dann passt sie zu DIR.. denn musik wird zum 1. subjektiv erlebt oder empfunden und ist 2. einfach nicht messbar, so wie ich schönheit nicht messen kann, denn diese liegt im auge des betrachters oder wie in diesem falle im ohr des hörers^^
Zuletzt geändert von Losmios am 9. Sep 2010, 14:42, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragvon Losmios » 9. Sep 2010, 14:40

x="syna":x

Na, das ist ja fast schon poetisch ausgedrückt. Obwohl ich gerne - aus meiner subjektiven Sicht - Musik bewerte: "Gefällt mir der Song?" - "Zieht mich der Song in den Bann?" - ist Musik dennoch aus künstlerischer Sicht eigentlich nicht bewertbar, da sie ja Ausdruck eines Menschen, eines Individuums ist. Insofern hast Du natürlich recht.x/quote:x

Natürlich bewertet man Musik individuell, natürlich pickt man das heraus was den eigenen Zustand und die Situation wiederspiegelt oder eben alte Gefühle wieder aufleben lässt.. Ich verbinde gewisse Abschnitte meines Lebens mit der Musik die ich in dieser Zeit gehört habe, so bekomm ich nach Jahren bei manchen Liedern noch immer eine Gänsehaut und solche Sachen^^

Was mich ein wenig traurig stimmt, ist, das sehr viele "Künstler" einfach nichts mehr rüberbringen, gar künstlich gepusht werden und erschreckend viele ihre Songs nicht einmal selber Schreiben und dieses wiederrum offen zugeben.. Ich kann nicht hinter einem Text stehen, den ich nicht selbst geschrieben hab oder gar Gefühle einbringen die ich nicht gelebt hab.. Musik lebt von Emotionen und nur der, der sie in Worte fasst, kann diese auch gut rüberbringen. Aber das ist meine Meinung.. Musik ist schon lange nur noch "Geld" und gilt nur zu selten als ein Stück Kultur..
Musik spiegelt den Geist der Gesellschafft wieder und das ist erschreckend wenn man sich so umhört. (für MICH)

Nur um vorneweg zu sagen: ich möchte mit diesem text niemand zu nahe treten oder beleidigen... das ist meine Meinung und ich spreche NUR für mich...

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Beitragvon enroe » 17. Jan 2011, 14:02

x="Losmios":x

Was mich ein wenig traurig stimmt, ist, das sehr viele "Künstler" einfach nichts mehr rüberbringen, gar künstlich gepusht werden und erschreckend viele ihre Songs nicht einmal selber Schreiben und dieses wiederrum offen zugeben... x/quote:x

100% Zustimmung!

Naja - es gibt manchmal Cover-Versionen, die gar nicht soooo schlecht sind. Aber das sollten dann die Ausnahmen bleiben.

x:x x/b:x"Crying in the rain" - gecovered von A-HA, ursprünglich und echt von den "The Everly Brothers". I.d.R. schreiben A-HA ihre Titel selbst - also das ist dann "echt" und "authentisch".

x:x Beispiel:x/b:x Lena Meyer-Landrut - ihr Titel "satellite" ist von Julie Frost und John Gordon geschrieben. Deshalb: Das Lob für diesen Song - und den finde ich gut - gebührt diesen beiden: Julie Frost und John Gordon!

Auf der CD "my cassetteplayer" von Lena sind die meisten Songs Coversongs. Es sind 13 Songs auf der CD - und nur bei 4 songs hat Lena bei den Lyrics "mitgearbeitet". So charmant Lena auch ist, das nenne ich "unauthentisch" und unecht.
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