Something For Heroes & 5Bugs – Konzertbericht
KONZERTBERICHT

Something For Heroes & 5Bugs

Darmstadt, Oettinger Villa, 20Uhr – Die Leute stehen Schlange vor dem Einlass zum Bugs-Konzert am Freitagabend. Jeder will die beiden Acts sehen, die an diesem Abend spielen sollten.

Eine Stunde später, um 21Uhr ging es musikalisch mit Something For Heroes (Pop-Punk, Electro) los. Die Frankfurter Band um Sänger und Songwriter Cornelius Weiß legte mit ihrem ersten Song „Kiss The End“ los und brachte schon die vorderen Reihen zum Mitsingen und zu ersten rhythmischen Bewegungen, denn diesen Song kennt jeder Fan dieser Band, da es wirklich ihr allererstes Lied ist.

Die Gruppe spielte ihr gesamtes Album runter und mit jedem Lied wurde die Stimmung besser
Als sie dann mit „By My Side“ einen neuen Song vorstellten, war sie endgültig am Überkochen. Manch ein Fan wusste bereits nach den ersten Tönen, dass hier ein brandneuer Song präsentiert wird, zückte Handy oder Kamera, um ihn sich aufzunehmen.

Als sich Something For Heroes verabschiedeten und die Menge laut „Zugabe“ rief, spielte die Band noch einmal ihr allererstes Lied „Kiss The End“ und ließ das Publikum an dem Song teilhaben und mitsingen.
Danach verabschiedete sich die Band endgültig und verließ die Bühne, die damit frei war für die Headliner „5Bugs“, die nach einer kurzen Ab- und Aufbaupause ihre Geschütze in Form von punkigen Alternativesongs ausfahren konnten.
Eingefleischte Anhänger des Berliner Quintetts sangen jeden Titel mit, die aktivsten heizten die Stimmung durch Pogen und Moschen ein.

Die erste Reihe bekam durch die zahlreichen Headbangs des Frontsängers die ein oder andere Schweißperle ab. Die Reaktionen reichten von „Bääh“ über „Egal!“ bis hin zu Stolz und purer Freude.
Doch nicht nur die Band war schweißnass, auch den Fans perlten Tropfen von der Stirn, da sie sich so sehr an dem Konzert beteiligten.

Als mit 5Bugs auch der Hauptact fertig war, verließen die meisten das Jugend-Kultur-Zentrum der Villa und machten sich auf den nächtlichen Heimweg. Einige wenige aber blieben noch da, um am Merchandize-Stand noch schnell CDs, T-Shirts oder Plakate zu kaufen, die letzte Chance auf ein Foto mit einem der Musiker zu nutzen, sich ein Autogramm geben zu lassen oder einfach nur um nicht eine halbe Stunde in der Kälte auf Busse oder Straßenbahnen zu warten sondern die letzten Minuten hautnah bei den Bands verbringen zu können, bis auch diese ihre Sachen packen und das Gelände verlassen mussten.

Mit 10€ konnte man Teil des Ganzen sein. Das sieht nach viel aus aber guter Spaß darf manchmal auch was kosten! Und genau den hatten sie alle! -In der Oettinger Villa am Freitag, den 13. März.

 


Fotos: Stephanie Baumann, Bericht: Stephanie Baumann vom 13.03.2009

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