Donots: wake the dogs
Von Sven Dehoust

Cover der CD "wake the dogs"; der Band "Donots"

Bewertung:

Band: Donots
Titel: wake the dogs
Genre: Rock

Donots - wake the dogs Bei Amazon kaufen Donots - wake the dogs Bei Amazon kaufen
Donots - wake the dogs Bei Musicload kaufen Donots - wake the dogs Bei Musicload kaufen

Label: Vertigo Berlin
Verlag: Universal
VÖ: 27.04.2012


Es ist, was es ist. Sagt die Liebe. Und manchmal der gemeine Punkrockfan, wenn er sich über die Frage, ob dies oder jenes "noch Punkrock sei" die Birne zerbricht. Genau diese Frage wird beim neuen Donots-Album "Wake the dogs" genau und hinreichend erörtert werden. In diese Diskussion möchte ich mich allerdings nicht einreihen, da sie mir nicht wegweisend und entscheidend erscheint. Deswegen hier meine ganz persönliche und unglaublich subjektive Meinung zu "Wake the dogs":

Der erste Song "Wake the dogs" kommt im Clash- bzw. Iggy Pop-Sound daher und ist aus musikalischer Sicht nicht wirklich innovativ, jedoch schon gehobenes Mittelmaß. Allerdings nerven ein wenig die Hintergrundchöre im Refrain.

Die folgenden drei Songs sind musikalisch ansprechender, wenngleich der große Wurf leider ausbleibt. Über diesen verfügt der letzte Teil des fünften Songs "Don´t ever look down".

Ebenfalls im oberen Drittel bewegen sich die rockigen und nach vorne strebenden Lieder "Born a wolf", "Control" und "Solid gold".

Unspektakulärer geht es mit "You got it" weiter, das mich irgendwie an den Gute-Laune-Sound von Roxette erinnert...

Zu einer wahren Donots-Hymne könnte sich "Chasing the sky" entwickeln. Ganz großes Kino! Genau wie der letzte Song "So long", bei dem Frank Turner mitwirkte und dessen komplette Message man erst in den frühen Morgenstunden in seiner Stammkneipe erschließen dürfte.


So weit, so gut. Wieder einmal ein gutes produziertes Donots-Album, allerdings mit einigen wenigen Songs, mit denen ich mich bis jetzt nicht so anfreunden kann. Dennoch echte Handwerkskunst von fünf Jungs, die  sich nicht auf bisher Erreichtem ausruhen, sondern ständig ihre musikalischen Grenzen erweitern.


Tracks

1. Wake the dogs
2. Into the grey
3. Come away with me
4. You´re so yesterday
5. Don´t ever look down
6. Born a wolf
7. control
8. Solid gold
9. You got it
10. I don´t wanna wake up
11. Chasing the sky
12. All you ever wanted
13. Manifesto
14. So long (feat. Frank Turner)

Weitere Rezensionen des Künstlers

Cover der CD "Calling"; der Band "Donots"

Donots - Calling

Quo vadis, Donots? Seit mehr als eineinhalb Jahrzehnten pfeifen die Donots auf gängige Konventionen und musikalisches... [mehr]

Cover der CD "The long way home"; der Band "Donots"

Donots - The long way home

Die Donots sind im Laufe ihrer mittlerweile 16-jährigen Bandgeschichte reifer, erwachsener und musikalisch besser geworden. Es war all die Jahre ein steiniger Weg, den sich die fünf Jungs selbst ausgesucht haben. Sie hätten es... [mehr]



Das könnte Dich auch interessieren...

Cover der CD "Songs from the Undersphere"; der Band "Area 24"

Area 24 - Songs from the Undersphere

Die Newcomer aus Osnabrück setzen auf eine überaus saubere Produktion im Sound zwischen Goth, Dark und auch irgendie Dance. Gefühlsmäßig lässt sich das schnell deutschen Bands wie Eisbrecher, Heppner, etc.... [mehr]

Cover der CD "The Green Car Motel"; der Band "The Green Car Motel"

The Green Car Motel - The Green Car Motel

The Green Car Motel, das sind Rick Garcia und Rene Reyes. Beide stammen aus dem kleinen Städtchen San Diego im Süden von Texas. Dort entdeckten sie ihre Liebe zur Musik und hörten Rock,... [mehr]

Cover der CD "Live at the Royal Albert Hall"; der Band "The Who"

The Who - Live at the Royal Albert Hall

Als ich neulich mal wieder in einem bekannten Discounter auf der Suche nach musikalischen Leckerbissen war, da viel mir diese CD von the Who in die Hände. Als ich dann noch den Preis sah, dachte ich nur: „Kaufen“. Leider musst ich... [mehr]
: 28.05.2012
Feedback