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Schön, dass es mal wieder Dänen gibt, die ganz ohne Mohammed-Karikaturen die Aufmerksamkeit der ausländischen Presse geschenkt bekommen.
Um Politik und Religion geht es den Rockern von Supercharger auf ihrem neuen Album „Handgrenade Blues“ ohnehin nicht, da die Jungs komplett im Hier und Jetzt verankert sind. Bodenständig eben, genau wie ihr arschtretender Rotzrock, der ab und an von einem Piano und einer Hammond-Orgel unterstützt wird. Meines Erachtens ist das eine sehr außergewöhnliche, aber keine schlechte Kombination, zumal Supercharger über musikalisches Können und jede Menge Leidenschaft verfügt. Die elf Songs machen Spaß, sind kurzweilig und könnten mein Soundtrack für die nächste exzessive Party sein.
Wer sich von den Live-Qualitäten der aufstrebenden Band, die mit dem Album „Handgrenade Blues“ für den dänischen Metal Award nominiert ist, überzeugen will, kann sie im Vorprogramm der umtriebigen Rocker von Nashville Pussy bewundern.
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