Technikrider

Einleitung

Was ist das überhaupt, ein Technikrider? Wie sieht sowas aus? Kurz gesagt: eine Bedarfsliste. Unter Technikern auch als Bühnenanweisung bekannt. Professionelle Bands schicken eigentlich immer eine Liste des gewünschten Equipments an den Veranstalter. Dieser schliesst sich dann mit der PA-Company kurz und sagt dann, das und das und das und das haben wir nicht, aber dafür gibt es das und das und das. Trotzdem ist der Rider sehr wichtig, denn er ermöglicht dem Veranstalter eine Finanzplanung, und gibt der PA-Company eine Vorstellung vom Ablauf.

Hier kommen ein paar Tipps, wie Ihr Eurer Band einen Technik-Rider auf den Leib schneidert. Normalerweise ist der Technik-Rider Bestandteil des Gastspielvertrages, also kann Euch die Gage für einen Gig sichern, wenn der Veranstalter die benötigte Technik nicht zusammen bekommt, und Ihr deswegen nicht auftreten könnt. Bei der ganzen Sache darf man aber auch nicht ausser Acht lassen, dass ein Veranstalter sich bei jedem unnötigen Kostenpunkt im Grabe windet, wenn Ihr also zu unverschämt werdet, muss entsprechend mehr Bier verkauft werden und der Kommentar "ich komme vor Hunger nicht in den Schlaf" wird Euch strafen ;) ! Bei einem normalen Gig im Blueskeller sind die Ansprüche also runterzuschrauben. Für angehende Bühnenprofis darf es dann eher "fett" werden.

So ein Plan sollte IMMER aktuell sein! Also eine Versionsnummer draufschreiben. Warum denn das? Ganz einfach! Den folgenden Weg nimmt nämlich ein solcher Rider meistens (oder so ähnlich): Band (Techniker) -> Management -> Agentur -> Veranstalter -> PA-Company. Manchmal kommt es dabei zu "Reisezeiten" von einigen Wochen oder Monaten - und da war doch die 2. Gitarristin schwanger geworden... Die Neue spielt aber nun erstens Keyboard und steht zweitens woanders - also: Rider veraltet. Wenn man nun eine Versionsnummer vermerkt (besser als Datum!!!) und die PA-Company eine Rückfrage hat und man sich kurzschließt (Das macht eine gute Company auch dann, wenn keine Probleme auftauchen!), kann man durch Bezug auf die Version des Riders sofort feststellen, ob der Veranstalter nicht ausversehen den Rider von vor 2 Jahren durchgestellt hat.

Was nun folgt ist eine grobe Übersicht und dient als Anleitung um sich eine Vorlage für die eigenen Bedürfnisse zurecht zu basteln. Zum Teil wird es leider sehr speziefisch, für Neueinsteiger in die Thematik hoffentlich nicht zu viel Fachchinesisch. Das ist aber alles ganz verständlich und übersichtlich, also keine Panik.

Mikrofonie

Natürlich gehen beim Thema Mikrofonierung die Philosophien auseinander, da sollte man auch einfach dem Fachmann vertrauen - der weiss dann schon was zu welcher Mucke passt. Raumabhängig ist das ganze auch: im kleinen Club baucht man z.B. für das Drum nur drei Mikros ( Snare, Basedrum, und dann ein vernünftiges Grossmembran für die Ambience - da dreht man dann die 2Khz ein wenig raus- schwupps, die Toms haben Punch und die schäbigsten Becken zizzeln richtig teuer). Das wäre das klassische Jazzmiking. Die naturstarken Saitenartisten drehen die Amps auf, dann sind alle Rohre frei für den Gesang. Achtung: je lauter es auf der Bühne ist, desto mehr geht auch über das Ambiencemikro, also wenn Du im kleinen Club auch Brett fahren willst oder darfst, dann nimm lieber eine Richtniere - das gibt weniger Stress. Hier noch ein lebenswichtiger Tipp: die Amps gehören an die Seiten und strahlen IN die Bühne - je weniger Pegel von der Bühne selbst kommt, desto besser kann man den Sound F.o.H. (Front of House) kontrollieren und einen vernünftigen Mix machen! Open Air gibt´s die wenigsten Probleme, weil ja keine Wände da sind, die den Schall reflektieren. Aber wie gesagt, je grösser die Location, desto wuchtiger die Materialschlacht - Sparstrumpf adé.

Sucht aus der folgenden Liste Eure Instrumente heraus. Daneben stehen Vorschläge für Mikrofone oder andere nötige Technik. Keinen Schreck kriegen, wenn hier z.T. ziemlich noble und teure Sachen zu finden sind. Ich habe hier Technik ausgewählt, die einen Standard darstellt. Jede PA-Company sollte das haben. Aber wie gesagt, das steht und fällt auch mit dem Buget.

Instrument & die nötige Technik
Schlagzeug
Bassdrum: EVoice RE-27, oder die Klassiker - Sennheiser MD 421, oder Shure Beta 52, oder AKG D-112 (Das Ei). Ich persönlich kann den Kult um das Ei überhaupt nicht verstehen. Es klingt scheußlich. Wenn Ei, dann 800 Hz absenken. Beyer 201M ist auch beliebt - gibt wenig Stress bei einer 24er BD. Audiotechnika Grenzfläche geht auch. Compressor ist Pflicht!
Snare: Shure SM-57. 2x ( von oben und unten ). Beliebt ist auch das AKG C1000. Compressor bevorzugt im Rock, im Jazz - no way!
Toms: Audio Technika ATM25 oder Sennheiser E-604, zur Not auch SM 57. In letzter Zeit kommen hier auch immer häufiger Kondensatormikrofone zum Einsatz. Ein Mikrofon pro Tom ist ideal, zur Not geht´s auch paarweise. Ein Noisegate für die Toms ist ganz nett, aber nicht unbedingt nötig.
Overheads: 2 Stück MD 441oder Kondensatormikrofone wie das 201M. Bei Open-Airs sollte man grundsätzlich Sennheiser bevorzugen, da diese ein bischen mehr Feuchtigkeit vertragen als andere Kondensatormikros. Leider klingen sie dafür etwas hart. Wenn Feuchtigkeit kein Problem ist, sind Neumann KM 140 ein wahrer Traum.
HiHat: AGK C 461. Nichts anderes. Wenn überhaupt ein extra HiHat-Mikro nötig ist... Bei den meisten Rock-Combos reichen die Overheads nämlich oft völlig aus, bei einer Jazzband ist ein HiHat-Mikro kein Luxus.
Trigger: Pro Ausgang am Trigger wird eine DI-Box benötigt. DDrum und V-Drum bieten zur Not 2 XLR Outs für die Summe.
Percussion
Full Set: siehe Overheads
Trommeln: Audix D2, Shure SM 57
Shaker: AKG C1000 oder Shure SM81
Chimes: siehe Hihat o. heads
Timbales: Profipower klingt ganz sauber. MD421 ist nett.
E-Gitarre Shure SM 57. Die Legende für Gitarre. Oder Sennheiser 409 o. E606, ist auch sehr beliebt. Audiotechnika Pro25 geht auch gut.
Akustik-Gitarre Das nobelste Kleinmembran-Kondensatormikrofon, das man auftreiben kann, Schoeps, Neumann... Mindestanforderung sollte MD441 sein.
Akustik-Git mit Pickup DI-Box. Plug and Play! Aber wenn Du keine Probleme mit Feedback hast, nimm lieber ein Mikro (siehe Akustik-Gitarre). Nicht jeder mag Piezo-Sound.
Bass DI-Box. Auch wenn den Bass-Amp des Bassisten einen DI-Out hat, sicherheitshalber immer eine auf den Technik-Rider schreiben, denn oft genug kommt ein kräftiges Brummen aus dem DI-Out... Wer auch live den Amp des Bassisten mit einem Mikro abnehmen will, bitte. Das ist mehr so die Ami - R´n´R Variante. Eine DI-Box reicht aber völlig. In vielen Fällen ist ein Kompressor angebracht. Hier haben sich bei Live-Gigs dbx 166-Kompressoren durchgesetzt.
Kontrabass Wenn vorhanden, ein gutes, nobles Großmembran-Kondensatormikro. Neuman U-87 oder was nettes von Geffelt sind der Traum, auch AKG C414 (der gold-schwarze Brikett) überzeugt. Bei großen Open-Airs bekommt man hier aber Feedback-Probleme und freut sich über einen Kontrabaß mit einem Ausgang, an den man dann nur eine DI-Box anschließen muss. Für echte Rockebillies gilt: bohr´ irgendwo ein Loch rein und versenk ein Profipower mit Gaffa ;)
Gesang Shure Beta58, Sennheiser BF 531, EVoice BK-1... hier muss man probieren. Ich kann nur schwerstens empfehlen, viele Mikros auszuprobieren, denn jedes Mikro klingt bei jeder Stimme anders. Der Sänger sollte sich ein eigenes holen, denn leider kann man nicht davon ausgehen, immer sein Wunschmikro zu bekommen. Mittlerweile sind natürlich auch Sendermikros beliebt, hier gilt: VHF sucks, UHF rules! DB, Sure und Sennheiser überzeugen. Ein Kompressor in der Stimme ist ganz nett, oft benutzt werden auch hier dbx 166, aber auch gerne BSS DRP 402, denn die haben gleich noch einen Deesser mit drin. Wichtig: nicht im Monitor - richtige Sänger bestehen sogar darauf - dafür gibt es Subgruppen am Pult!
Keyboards Eine DI-Box pro Kanal/Ausgang. Jaja, bei einem Sampler können das schon mal 10 DI-Boxen werden... also ist hier ein eigenes kleines Mischpult als Submixer angesagt, am besten gleich mit 2x XLR Masterout.
Akkordeon Zwei dynamische Mikros, eins links, eins rechts. Nicht übel klingen hier Shure SM 57, Sennheiser E 604 oder AT Pro25. Claws!!!
Violine Wieder einmal das möglichst beste Kondensatormikro. Schoeps, Neumann... C1000 ist aber die Regel. Seit einiger Zeit finden auch elektrische Geigen von z.B. Zeta ohne richtigen Resonanzkörper immer mehr Verbreitung im Live-Bereich. Hier brauch man nur eine DI-Box und fertig. Klingt aber nicht so schön. Aber eine akustische Violine ist immer wieder gern eine Feedbackquelle...
Flügel Eine gute Abnahme erreicht man mit 2 Kodensatormikrofonen, gerne Großmembranen wie AKG C414. Neumann M 49 ist die Erfüllung. Der Klang hängt hier so unglaublich vom Zustand des Pianos ab, ob die Pedale geölt sind, ob er gut gestimmt ist, usw. Die Wahl des Mikrofons wird bei 90% aller Fälle das geringste Problem sein, 20 cm Abstand mehr oder weniger entscheiden über Leben und Tod. Nochwas: Die Klappe gehört AUF!!!
Klavier Dasselbe wie beim Piano. Nehmen wir eine Großmembran wie ein M 49 oder ein AKG C414 und machen das beste draus...
Saxophon EVoice RE-27 oder auch zur Not Shure SM 58. Man findet auch Großmembranen wie U 87 wenn es der Etat hergibt.
Trompete Neumann TLM 103, zur Not auch hier SM 58, ein Mikro für mehrere Bäser ist die Regel.

So, jetzt habt Ihr neben den benötigten Mikrofonen auch die Anzahl der benötigten Kanäle für das Mischpult und das Stagekabel. Rechnet noch die Kanäle für Effektgeräte dazu, die Ihr für wichtig haltet. Nochwas zu Pulten: Schreibt besser dazu, daß Ihr ein Pult mit 2x (semi)parametrischen Mitten wollt, der Tonmann wird´s Euch danken, denn er hat jetzt erst mal einen EQ pro Kanal, mit der er überhaupt arbeiten kann. Pulte mit nur 3facher Klangregelung sind Kindergarten! So, die Anzahl der benötigten Aux-Sends für das Mischpult bekommen wir raus, wenn wir die Anzahl der Effektgeräte zur Anzahl der Monitorwege addieren. Aufschreiben: Pult mit mindestens xxx Aux-Sends!

Monitoring

Natürlich will auf der Bühne jeder jeden hören. Dafür gibt es ja diese komischen angeschrägten Boxen. Die Frage ist: Wieviele Monitorwege braucht Deine Band? Das ist nämlich eine Kostenfrage. Denn (und das hier ist wichtiger als wichtig): Für jeden Monitorweg braucht man einen 31-Band EQ um die Rückkopplungsfrequenzen in den Griff zu bekommen!

Zwei Monitorwege braucht eigentlich jede Band: Der Drummer bekommt einen (der sogenannte Drumfill) und vorn werden je einer links und einer rechts aufgebaut (Sidefills). Hierbei liegen die Sidefills aber beide auf einem Monitorweg, führen also dasselbe Signal. Mit dieser Konstellation können viele Bands ganz gut spielen. Wenn Ihr keinen eigenen Monitormix habt, also kein extra Mischpult und keinen extra Tontechniker nur für den Monitorsound, solltet Ihr es dabei belassen. Denn der arme Kerl, der den FOH (Front of House)-Mix macht, wäre in vielen Fällen damit gnadenlos überfordert. Ich bekomme immer wieder Technikrider, wo die Band 4 Monitorwege fordert, und dann nach einem Test mit 2 Wegen mehr als zufrieden ist.

Das Problem bei vielen Monitorwegen liegt ganz einfach in der Reaktionszeit auf Feedback: Feedback kommt öfter vom Monitor, als von der PA. Für den FOH-Mixer ist es allerdings schwierig, festzustellen, welcher Monitor(weg) nun pfeift. Denn (dazu brauchen wir jetzt auch den 31-Band-EQ) am Monitorweg, der koppelt, wird die Feedbackfrequenz abgesenkt. Dazu gehört eine Menge Übung, ein erfahrener Techniker sagt Dir bei Feedback auf Anhieb die ungefähre Frequenz.

Die Variante mit den Sidefills ist nicht schlecht, wenn man sich auf Bühnen mit maximaler lichter Breite (also Abstand der Sidefill - Frontgrills zueinander) von 5m befindet. Bei größeren Bühnen (z.B. 8m) hat die arme Frau am Leadgesang keine Chance mehr, sich überhaupt zu hören, braucht also unabdingbar einen (Wedge-) Weg für sich! Wenn ich Monitoring ab FOH machen muß, benutze ich 3 Standard - Wedge - Wege und einen Weg für´s Drumfill. Diesen Wegen opfere ich dann auch gern den 3. Effektweg, wenn ich nur 6 Auxwege habe. Sidefill ab Front zu steuern ist eigentlich nicht empfehlenswert. Da eine Sidefill nach allgemeinem Verständnis dazu dient, den rückwärtigen PA-Lärm abzufangen und eine tonale und rhythmische Kontrollmöglichkeit herzustellen, auch wenn der Musiker die "Frechheit" besitzt, sich auf der Bühne zu bewegen. Und das, ohne die Wedges mit Kickdrums, Snares, Bassgitarren und Keyboards zuzudröhnen und zu überfordern. Diesen mischtechnischen Balanceakt hinzubekommen, setzt voraus, das man hört was man macht. Das wiederum geht halt nur auf der Bühne, nicht aber am FOH-Platz. Eine ernstzunehmende Sidefillanlage ist bei der Produktionsbudgetierung oft viel teurer als 4 anständige Wedge-Wege. Ein weiterer Punkt ist - gerade beim Monitormix ab FOH - daß man nicht wild alles mögliche in die Kontrollen reindreht und sich immer weiter hochschaukelt. Irgendwann passiert es dann nun mal. Vocals, Vocals, Vocals und dann der Rest!

Aus alledem folgt natürlich gleich der gute Ratschlag: Schafft Euch einen festen Tontechniker an, auch wenn der Geld kostet. Es lohnt sicht. Das Publikum kann sehr wohl zwischen gutem und schlechtem Sound unterscheiden und vorallem wird Euer Leben als Musiker leichter.

Checkliste

Also jetzt, nachdem wir wissen was wir wollen, schreiben wir den Technik-Rider einfach mal auf. Als Kopfzeile sollte man auf alle Seiten, die der Rider umfaßt, vermerken:

  • Bandname
  • Telefonnummer(n) der (des) Techniker(-s) / (-in/-innen) für Rückfragen etc.
  • Versionsnummer des Riders
  • Lieblingsfarbe des Technikers ;-)

Neben dem Stageplan und der Marken-"wunsch"-liste gehört noch eine Tabelle dazu. Ich schreibe mal die Spaltenüberschriften untereinender:

  • FOH CHANNEL Durchnummerierung der Kanäle des Pultes
  • INSTRUMENT Welches Instrument (oder Effekt-Return) auf welchen Kanal
  • MICROPHONE Welches Mikrofon (oder DI-Box) für welches Instrument
  • FOH INSERT Klärt, ob und wenn ja welches Bearbeitungsgerät wo eingeschleift werden soll

  • MON CHANNEL~ Falls abweichend von FOH, klärt, welches Instrument auf welchem Kanal des Mon. Pultes zu liegen hat
  • MON INSERT~ siehe FOH, nur halt eben für Monitor

~ entfällt natürlich, wenn´s keinen separaten Monitormix gibt.

Zusammenfassung: Mischpult / Anzahl Kanäle, Anzahl Aux-Sends., 2x (semi)parametrische Mitten pro Kanal, Anzahl der Monitorwege, Anzahl der Monitore.

Sonst noch was?

Klar, wir haben noch etwas vergessen - nämlich die Band selbst und vielleicht noch Kleinkram hier und da. Deshalb sollten in jeder BA sollten auch folgende Fakten nicht fehlen:

  • wieviele Musiker stehen auf der Bühne?
  • wer spielt welches Instrument?
  • wo stehen welche Amps/Boxen
  • gibt es einen Linkshänder am Schlagzeug?
  • welche Besonderheiten liegen vor? (wechselnde Besetzung der Spielpositionen innerhalb eines Gigs usw.)
  • wo sind eventuelle Riser in welcher Größe zu positionieren? (Drumriser, Keyriser, etc.)
  • wo wird wieviel und was für Strom benötigt? (Lüfter, Pyro usw. vom Ton-Strom fernhalten)
  • hier und da eine Zeichnung wirkt Wunder

Eine Playlist Eures Repertiores ist naturlich auch wichtig (nicht zuletzt für die Gemaanmeldung des Veranstalters - wegen den zahlungspflichtigen Coversongs!), wenn Ihr z.B. Ton-Einspielungen habt. Dann auch nicht vergessen das entsprechende Medium (DAT, MD, MP3, CD oder Tape) mit aufzuführen. Die Frage - wann kommt das Drumsolo, welcher Gitarrist spielt das Göttersolo, wann kommt das Mega-Echo auf den Gesang - wird sich dann zu Eurer Begeisterung von alleine klären.

In der Regel muß man hier nicht jedes kleine Kabel oder jeden Mikroständer hinschreiben. Wenn Ihr aber z.B. Tango macht, braucht Ihr vielleicht ein paar beleuchtete Notenpulte, evtl. benötigte Backline (wie z.B. Gitarrenamps). Sowas immer mit aufschreiben.

Jetzt kann man sich natürlich noch Gedanken über's Licht machen, aber in der Regel "f**** der Teufel Ziegen", d.h. man lebt mit dem was man bekommt. Solltet Ihr natürlich die angesagte Galaband oder Festivalheadliner sein kann man auch hier spezielle Wünsche äussern ( z.B. Verfolger/Spot, Spiegelkugeln, Hazer, Trockeneis, Movinglights und Lichtplan mit detailierten Positions- und Farbangaben, Blackouts). Ausserdem gibt es ja noch soetwas wie "Farballergien" - Uringelb (L101) lässt die asiatische Sängerin wie eine "Zitrone" aussehen / Froschgrün (L122) verwandelt den Urban Gospelsinger in einen grauen "Zombie". Also denkt bitte daran, dass ihr auch super aussehen wollt, das Auge isst schliesslich mit...

Das war's auch schon. Falls Ihr Fragen dazu habt, bitte per Email über unsere Kontaktseite an die: Redaktion.


Copyright: ab Januar 2000. Stand: 01.01.2014. Autoren: Sirko Zidlewitz, Eckart Voigt, Olaf Meinecke

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