CRASHDIET: Unattractive Revolution
Von Olaf Meinecke

Cover der CD "Unattractive Revolution"; der Band "CRASHDIET"

Bewertung:

Band: CRASHDIET
Titel: Unattractive Revolution
Genre: Metal

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Label: Universal Music
Verlag: Universal Music
VÖ: 23.11.2007



Nachdem The Darkness mit reinkanierten Sleaze-Rock Aditüden einen Urknall verursachten, kamen auch Bands wie die schwedische CRASHDÏET auf den Plan. Sozusagen eine zweite Glamrock Welle á la twisted Sister und Konsorten. Ihr Debüt Album 2005, passend „Rest In Sleaze“ getauft, ließ bereits aufhorchen, jedoch kurz vor ihrem internationalen Durchbruch beging der damalige Sänger Dave Lepard (in Anlehnung an Def Leppard) Selbstmord. Drogen waren mit Sicherheit Auslöser und Vollstrecker. Da hat er wohl den Albumtitel zu ernst genommen. Das war 2006.

Kaum einer hätte also damit gerechnet, dass sich Crashdiet zurückmelden würden – mit einem neuen Album und einem neuen Frontmann. Bei „The Unattractive Revolution“ sind CRASHDÏET eine interessante Kollaboration mit Mick Mars (Mötley Crüe) und dem US-amerikanischen Produzenten Kevin Churko (Shania Twai, Ozzy Osbourne, Ringo Starr, Britney Spears, The Corrs, etc.) eingegangen. Soll es doch möglichst authentisch nach L.A. Poser-Metal klingen, investiert die Plattenfirma hier offensichtlich mit extra Input.

„Nachdem wir vollkommen high bei `Access All Areas´ aufgetreten waren, wobei wir eine richtig schlechte Show vor etlichen internationalen Presseleuten hinlegten, wurde uns auch klar, dass die Drogen inzwischen eine ganz andere Rolle in unserem Leben spielten: Sie waren zum Mittelpunkt geworden; sie waren der Hauptgrund, warum wir überhaupt mit der Band weitermachten. Es ging gar nicht mehr um die Musik!“, ergänzt Eric Young, Drummer der Band.

Mittlerweile dem Drogensumpf entkommen haben CRASHDÏET neue Perspektiven. Die Arbeit mit Mick Mars von Mötley Crüe jedenfalls hat sich gelohnt. Zwei Songs hat er für die Schweden geschrieben: Die Punkrock-Nummer „I Don’t Care“ verpasst der Band ein etwas moderneres Flair und das melodische „Alone“ ein echtes Retro Feel. "Falling Rain" hingegen ist ein schöner Schwedenhammer. Insgesamt klingt das Album geschlossen und druckvoll. Wer also auf L.A. Rock steht wird nicht an dieser Scheibe vorbei kommen, sehen die Boys doch sogar so aus wie damals. Aufgepasst! Tourstart eine Woche nach Release:

27.11 Hamburg, Logo
28.11 Köln, Underground
30.11 Berlin, Knaack Club
01.12 Erfur, Museumskeller
02.12 Frankfurt, Nachtleben
03.12 Lichtenfels, Paunchy Cast Club
04.12 München, 59 to 1
05.12 Linz, Posthof
06.12 Wien, Flex
07.12 Luzern, Sedel


Tracks

In The Raw
Like A Sin
Falling Rain
I Don't Care
Die Another Day
Alone
Thrill Me
Overnight
Xtc Overdrive
Bound To Be Enslaved
Buried Song

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