Dead Guitars: Airplanes
Von Olaf Meinecke

Cover der CD "Airplanes"; der Band "Dead Guitars"

Bewertung:

Band: Dead Guitars
Titel: Airplanes
Genre: Pop

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Label: Echozone
Verlag: keine Angabe
VÖ: 01.06.2007


Was haben die Produzenten Dave Allen (The Cure), Mick Glossup (Van Morrison) und Gareth Jones (Depeche Mode) gemeinsam? Die Leidenschaft für deutsche Gitarrenmusik, denn vor 20 Jahren produzierten sie jeweils eine Platte der Band TWELVE DRUMMERS DRUMMING. 2002 trafen sich Gründungsmitglied Pete Brough und der Gitarrist der Urbesetzung Ralf Aussem. Zusammen mit dem neuen Sänger Carlo Van Putten (THE CONVENT) entstand nun DEAD GUITARS. Soviel zu Wurzeln und Erbe der Musiker, was schon ahnen lässt, welche Flugzeuge da auf den Hörer zukommen, wenn er diese CD einlegt.

Dieses Debütalbum steht in erster Linie für sphärische Sounds, die Reinkarnation großer melancholischer Wave Balladen und surrealer Klangwelten. Die Single "Name of the Sea" wird begleitet mit einem entsprechenden Video auf der CD und ist sozusagen Vorbote für das geschlossene Werk der drei Musiker. Trotz oder obwohl sich die Titel dieser Produktion eher in einem Guss gleichen, setzen DEAD GUITARS vorrangig auf Groove und filigranen Raum für eben jene Gitarren, die den schaurig schönen Tenor dieser Musik ausmachen.

Kritiker und Ungeneigte könnten zwar behaupten hier nichts spektakuläres, ausser fehlende Walgesänge für desillusionierte Weltenbürger zu finden, aber genau das beschriebe auch die Wolke auf der die Songs von "AIrplanes" gleiten. Es ist eben genau die richtige Musik für einen gelangweilten Postboten auf Chillpipe, bereit die Last dieser Welt zu vergessen: Die Kunst der Monotonie.

Ein Video der Single "Name of the Sea" ist als Teaser hier zu bestaunen:
http://myspace.com/deadguitars

Das Video spielt übrigens auf einem russischen Atom-U-Boot, wohl der ureigene Humor zu "Airplanes" der drei Herren Brough, Aussem und Van Putten.

Fazit: Mein Favorite ist ganz klar "Crash" oder auch "This was a Year" - hier stimmt einfach Groove, Tempo und Hypnose. Die Produktion klingt geschlossen und gut, überrascht noch einmal mit dem Instrumental-Opus "Should I" und eben auch mit dem Video zu "Name of the Sea". Wer entspannen möchte, kann diese CD hervorragend zur Besänftigung der Seele geniessen. Für Schwarz-Weiss Apologeten jedoch nur auf Krankenschein oder unter ärztlicher Aufsicht zulassen!

Viel Spaß beim Chillen.

Tracks

1. Name of the Sea
2. Feels Alright
3. Crumble Zone
4. Airplanes
5. Sweet Revange
6. Crash
7. Shine
8. This was a Year
9. Should I
10. The great Escape
11. + Video: Name of the Sea


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