END OF GREEN: The Sick's Sense
Von Oliver Zajonz

Cover der CD "The Sick

Bewertung:

Band: END OF GREEN
Titel: The Sick's Sense
Genre: Alternative

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Label: Silverdust
Verlag: Soulfood Music
VÖ: 15.08.2008


Dem Gothic-Rock treu geblieben ohne zu verspielt oder verkitscht zu werden, das haben viele ihrer Vorgänger nicht geschafft. End of Green bleiben hingegen rau wie immer, der Gitarren­sound von Sad Sir und Kirk Kirker steht weiterhin im Vordergrund, auf ein Keyboard oder andere softere Elemente wurde großzügig verzichtet.

„The Sick's Sense" ist mehr als nur ein elegantes Wortspiel auf den gleichklingenden Psycho-Horror-Streifen mit Bruce Willis. Der Sinn für das Kranke (oder vielleicht ja auch das Alltägli­che?!?) zieht sich durch sämtliche Lieder. Die poetischen Lyrics von Michelle Darkness er­zählen von Schmerz, Wut und Verzweiflung und ergeben in Kombination mit den teilweise brachialen Gitarrenriffs eine Mischung, die ihre Wirkung nicht verfehlt.

Textlich klar in der Gothic-Ecke angelehnt, wie gesagt, Emotionen sind auch kein Fremdwort für Sänger  Michelle, ist doch die musikalische Untermalung deutlich härter. Das Resultat ist ein Album, auf dem jeder Song hörenswert ist. Ein Dasein im Untergrund wird für End of Green nicht unbedingt die Ewigkeit darstellen. Zumindest nicht, wenn Songs wie „Hurter" oder „Let Sleeping Gods Lie" keine Eintagsfliegen bleiben!

Rockfans werden „The Sick's Sense" lieben, es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die zumeist rauen Tracks wechseln sich immer mal wieder auch mit etwas balladenähnliche­ren Stücken ab, sodass auch ein Melancholiker von diesem Album nicht unbewegt bleibt. Wem „The Sick's Sense" zusagt (es werden nicht wenige sein), dem sei noch der Tipp mit auf den Weg gegeben, sich die Jungs auch mal live anzusehen: Mehr Publikumsnähe geht kaum, aber seht doch selbst!


Tracks

1. dead city lights
2. killhoney
3. anthem for a new wave
4. hurter
5. die lover die
6. let sleeping gods lie
7. my crying veins
8. pain hates me
9. the sickness crown
10. ghostdance
11. sunday mourning
12. bury me down (the end)


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